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Trinkpäckchen für Kinder: Vorsicht Zuckerfalle!

Trinkpäckchen für Kinder: Vorsicht Zuckerfalle!

Fruchtiger Trinkspaß? Wir alle kennen die knallig bunten Trinkpäckchen aus unserer Kindheit. Auch bei mir zuhause wanderten sie vor knapp 33 Jahren regelmäßig in die Schul- oder Kindergartentasche. Bei meinem letzten Wocheneinkauf im Supermarkt staunte ich nicht schlecht, dass es sie immer noch in so großer Auswahl gibt. Sicher, die niedlichen Tierchen auf der Verpackung gefallen besonders kleinen Kindern gut. Beim Blick auf die Zutatenliste wird allerdings schnell klar, dass es sich hierbei um alles andere als einen gesunden Durstlöscher handelt. Warum Trinkpäckchen daher eine unnötige Zuckerbombe für eure Kinder sind, erfahrt ihr in meinem neuesten Artikel. Schritt für Schritt, sinnvoll den Zuckerkonsum im Familienalltag reduzieren – dabei hilft euch die TeeFee 😊

#Trinkpäckchen: Zucker ohne Ende fürs Kind

Nach Berechnung der Verbraucherorganisation Foodwatch war am 12.08.2019 in Deutschland der „Überzuckerungstag“. Was bedeutet das? Gemäß der Datenerhebung von Foodwatch haben Kinder bis zu diesem Tag soviel Zucker konsumiert, wie für ein ganzes Kalenderjahr empfohlen wird. Wahnsinn, oder? Laut Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten maximal 10 Prozent der täglichen Energie durch freien Zucker aufgenommen werden. Jedoch beträgt dieser Wert laut Foodwatch stolze 16,3 Prozent unter den 3- bis 18-Jährigen.

Kinder in Deutschland haben ihr Zuckerlimit längst erreicht

Das „Kinder-Zuckerlimit“ wird also gerade mal nach einem guten halben Jahr überschritten. Neben dem klassischen verarbeiteten Zucker in Lebensmitteln zählt auch der Konsum von Honig, Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtsaft und Sirup dazu. Denn gerade Baby- und Kindergetränke enthalten häufig viel zu viel Zucker und fördern Übergewicht sowie die Entstehung von Karies beim Kind. Die stark verdünnten Trinkpäckchen enthalten oft nur einen Fruchtgehalt von 12 bis 20 Prozent. Damit es den Kleinen trotzdem lecker schmeckt, mischen viele Hersteller ordentlich Zucker und künstliche Zusatzstoffe unter. Merkt ja vielleicht niemand!

Nur wenige Produkte setzen auf einen Fruchtsaftgehalt von 100 Prozent und natürliche Bio-Qualität. Dann enthält das Päckchen zwar mehr Nährstoffe, aber auch leider viele Kalorien. Eher eine Obstmahlzeit als kleiner Pausen-Snack. Öko-Test hat letztes Jahr „Die zehn zuckrigsten Kindergetränke“ veröffentlicht, darunter reihen sich einige Trinkpäckchen mit lustigen Comic-Figuren ein. In einigen Marken von Discountern sind in den 200 Millilitern bis zu sieben Zuckerwürfel drin. Lieber Finger weg!

#Zutaten von Trinkpäckchen: Wasser, Zucker, Konservierungsstoffe

Als Mehrfrucht-Erfrischungsgetränk deklariert, bestehen Trinkpäckchen gerne aus Wasser, Zucker und einem bunten Straus aus Fruchtsaftkonzentraten (Apfel-, Orangen- oder Zitronensaft). Letzterer begünstigt die Kariesbildung bei Kindern, da durch die Zitronensäure der zarte Zahnschmelz der Kleinen angegriffen wird. Dazu kommt in der Regel ein Cocktail aus verschiedenen Vitaminzusätzen, wie Vitamin C, E, B6 oder Betacarotin (Provitamin A). Bei gesunden Kindern und einer abwechslungsreichen Ernährung ist die Gabe zusätzlicher Vitamine unnötig. Isoliertes Betacarotin gilt hingegen sogar laut Experten als gesundheitlich bedenklich.

Obwohl Konservierungsstoffe in Fruchtsäften verboten sind, gibt es eine Lücke für sogenannte „Erfrischungsgetränke“, die so mancher Trinkpäckchen-Hersteller immer noch für sich nutzt. Künstliche Zusätze, wie zum Beispiel Natriumbenzoat (E 211) stehen im Verdacht Allergien zu begünstigen. Auch die Grenzwerte für Nickel werden laut Ökotest in Trinkpäckchen immer wieder nicht eingehalten. Wenn ihr euren Kids ein Trinkpaket kauft, sollte es idealerweise komplett ohne künstliche Zusatzstoffe und Zucker auskommen. Und Fruchttrinkpäckchen eher die Ausnahme bilden, da sie eher als Süßigkeit anzusehen sind.

Wie viel Zucker sich in handelsüblichen Erfrischungsgetränken versteckt, beweist dieses Video des Amerikaners Henry Hargreaves.

Der Zuckergehalt der Getränke reicht locker aus um aus der Flüssigkeit riesige Lollis herzustellen. Echt unglaublich, wenn man es das erste Mal sieht!

#Weitere Zuckerfallen für Kinder sind:

  • Fruchtjoghurt (gerade die Produkte für Kinder mit Spielzeug)
  • Götterspeise
  • Dosen-Obst wie Ananas oder Pfirsich
  • Schoko-Müsli und Müsliriegel
  • Softdrinks
  • Fruchtsäfte
  • Instant-Tee und Eistee
  • Smoothies
  • Ketchup und Grillsaucen
  • Fertige Salatsaucen
  • Trockenobst (Rosinen, getrocknete Bananen, etc.)
  • Tiefkühlpizza
  • Gummibärchen, Kekse, Schokolade
  • Fertigsalate aus dem Kühlregal
  • Fastfood
  • Wurstprodukte, wie Salami, Siedewürstchen, Kinderwurst, etc.

Der beste Durstlöscher für euch und eure Kinder ist Wasser. Ab und zu darf es natürlich auch mal eine Schorle sein, herrlich erfrischend gerade an warmen Tagen. Das Wichtigste ist, dass eure Kleinen an gesunden Snacks und Getränken so viel Spaß habt wie ihr. Schließlich seid ihr das große Vorbild!

Ihr könnt ein gesundes Trinkverhalten bei Kindern von Anfang an aktiv fördern. TeeFee Produkte enthalten keinen Zucker, stammen aus biologisch kontrolliertem Anbau und haben so gut wie keine Kalorien.

In unserem TeeFee Online-Store findet ihr jetzt auch eine köstliche Alternative zum Trinkpäckchen, nur halt ohne Zucker! Schaut gleich mal rein!

Kauft ihr Trinkpäckchen?

Was trinken eure Kinder am liebsten, wenn ihr unterwegs seid?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

Zauberhafte Grüße, eure TeeFee

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